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28.06.2016
Flüchtlingspolitik in der Frauen Union Thema
Sozialdezernent Ingo Rabe zu Gast – Corinna Martens als Vorsitzende wiedergewählt

 Wiefelstede -  Jahresrückblick, Neuwahlen, Bilanzen – all das stand bei der Jahreshauptversammlung der Frauen Union im Gristeder Hof in Wiefelstede auf der Tagesordnung. Ein Thema wurde dabei besonders intensiv besprochen: die Flüchtlingspolitik im Ammerland.
 
Dafür war neben der CDU-Bundestagsabgeordneten Barbara Woltmann der Sozialdezernent und Koordinator für Flüchtlingsfragen beim Landkreis Ammerland, Ingo Rabe, zu Gast. Flüchtlinge sind immer noch stark im Fokus politischer Debatten.
 
Nach wie vor sei die Situation im Ammerland in vieler Hinsicht besser als in anderen Regionen, informierte Rabe. Seit Oktober 2015 sind circa 2500 Flüchtlinge in das Ammerland gekommen, die versorgt werden müssen. Die ehrenamtlichen Strukturen im Ammerland haben hier schnell geholfen. Man habe „ein gutes Miteinander“, so Ingo Rabe. Einen großen Teil der Betreuung vor Ort übernehmen sehr viele ehrenamtlich Tätige. Der Landkreis habe schnell reagiert und kann schon ab dem ersten Tag entsprechende Sprachkurse anbieten, sagte Rabe weiter. Es sei jedoch schwierig, entsprechendes Fachpersonal zu finden. Es fehlen Pädagogen. Ein großer Teil der Geflüchteten sei unter 30 Jahre alt. Hier sei es wichtig, dass möglichst schnell eine Tagesstruktur erreicht werde, sagte Rabe.
 
Aber nicht nur die Flüchtlingsthematik, sondern auch die Frauen Union selbst war Thema bei der Versammlung.



22.06.2016 | Hunte Report, mit freundlicher Genehmigung
FU-Vorsitzende bleibt im Amt
Ingo Rabe informiert über Flüchtlinge im Ammerland

 Gristede (as). Corinna Martens heißt die alte und neue Vorsitzende der Frauen Union Ammerland. Auf der Jahreshauptversammlung im Gristeder Hof bestätigten die anwesenden Mitglieder die bisherige Vorsitzende in ihrem Amt. Als stellvertretende Vorsitzende stehen ihr ab sofort die CDU-Bundestagsabgeordnete Barbara Woltmann sowie Imke Galipo zur Seite.
 
Komplettiert wird der Vorstand durch Schriftführerin Ilka Studnik, Silke Heilker (Kasse) und den Beisitzerinnen Elisabeth Berheide, Anette Langfermann, Tanja Pohl sowie Anne Wildeboer, Heike Költgen und Elke Garlichs-Kappmeier. Alle Kandidatinnen wurden ohne Gegenstimme gewählt.
 
Als Gast hatte die Frauen Union Ingo Rabe zu einem Informationsgespräch geladen. Der Sozialdezernent und Koordinator für Flüchtlingsfragen beim Landkreis Ammerland informierte über die Situation von Geflüchteten
im Ammerland. Insgesamt seien dem Kreis in den letzten 18 Monaten 2.500 Flüchtlinge zugewiesen worden. Größtenteils kämen die Menschen aus Syrien, Irak und Afghanistan. Das Bildungsspektrum reiche vom diplomierten Mediziner bis hin zum Analphabeten. Dank großer Kraftanstrengungen seien sie den Umständen entsprechend gut untergekommen. „Mein Dank geht auch an die Gemeinden, denn so wie im Ammerland hat die Unterbringung nicht überall geklappt“, so Rabe.



20.06.2016 | Studnik, FU Wiefelstede
Frauen Union informiert sich im Mehrgenerationenwohnprojekt in Oldenburg
Zusammenleben von Alt und Jung erfolgreich umgesetzt – auch eine Option für Wiefelstede

 Das Hermine-Költzschky-Haus in Oldenburg auf dem ehemaligen Bahlsen-Fabrik-Gelände bietet zur Zeit Platz für Bewohner und eine Kinderkrippe.
Der Verein Lebenskreise e.V., der die Anlage gemietet hat und die Wohnungen weitervermietet, befasst sich seit Jahren mit der Idee, Möglichkeiten für generationenübergreifendes Wohnen anzubieten. Vor neun Jahren konnte dann das Projekt mit Hilfe der Hermine-Költzschky-Stiftung in Angriff genommen werden. Die Wohnungen, alle um die 60 qm, beherbergen Bewohner von einem halben Jahr bis stolze vierundneunzig Jahre. Die gesamte Verwaltung und Führung des Objektes werden ehrenamtlich durchgeführt. Buchführung, Abrechnungen, die Pflege des Gartens und der Gemeinschaftsräume sowie das Programm, wie gemeinsame Spielenachmittage, Grillabende und vieles mehr. “Keiner muss, jeder kann”, erklärt Marie Briesemeister aus dem Vorstand des Vereins und eine Bewohnerin der ersten Stunde das Konzept. Die Aufgaben werden nicht verbindlich verteilt, alle Bewohner bringen sich je nach ihren Stärken und Vermögen ein.
 



11.06.2016 | Ammerländer Sonntagsszeitung, mit freundlicher Genehmigung
Frauen Union besorgt
Diskussion zur Situation von Hebammen

 AMMERLAND/hun. „Die aktuelle Situation der Hebammen ist besorgniserregend. Wir machen uns große Sorgen“, so Corinna Martens Vorsitzende der Frauen Union. „Es fehlen immer mehr Hebammen
und dies führt zu einer zunehmenden schlechteren Versorgung“. Um sich über die Herausforderungen und Zukunft von Hebammen zu informieren lud die Frauen Union Angelika Scholz-Wils, freipraktizierende Hebamme zum Thema ein.
 
„Hebammen geben ihren wunderbaren Beruf auf, da die finanzielle Situation für sie untragbar wird und sie ohne Berufshaftpflichtversicherung nicht praktizieren dürfen. Es fehlen immer mehr Hebammen, in Krankenhäusern, bei außerklinischen Geburten, in der Vor- und Nachsorge“, so Angelika Scholz-Wils. Sorge bereite ebenfalls die Nachwuchsproblematik. Die Bewerbungszahlen für die Ausbildung sind sehr stark geschrumpft. Frauen und Familien fänden jetzt kaum noch eine Hebamme für eine Hausgeburt. Diejenigen Hebammen, die weiterhin Frauen betreuen, seien immer öfter überlastet.



03.06.2016 | nwz-online, mit freundlicher Genehmigung, Markus Minten
Hebammen: Frauen Union schlägt Alarm
Haftpflicht großes Problem

Bad Zwischenahn -  „Die aktuelle Situation der Hebammen ist besorgniserregend. Wir machen uns große Sorgen“, so Corinna Martens, Vorsitzende der Frauen Union. „Es fehlen immer mehr Hebammen und dies führt zu einer zunehmenden schlechteren Versorgung“.
 
Um sich über die Herausforderungen und Zukunft von Hebammen zu informieren, hatte die Frauen Union Angelika Scholz-Wils, freipraktizierende Hebamme, eingeladen. „Hebammen geben ihren Beruf auf, da die finanzielle Situation für sie untragbar wird und sie ohne Berufshaftpflichtversicherung nicht praktizieren dürfen“, berichtete diese. „Es fehlen immer mehr Hebammen, in Kliniken, bei außerklinischen Geburten, in der Vor- und Nachsorge.“ Sorge bereite auch die Nachwuchsgewinnung.
 
Die Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung mit Geburtshilfe sowie eine angemessene Vergütung sei der Frauen Union ein wichtiges Anliegen, betonte Martens: „Wir brauchen eine nachhaltige Lösung der Haftpflichtproblematik und ein Programm, um mehr Frauen für den Beruf zu begeistern, damit die Versorgung mit Hebammen auch dauerhaft gesichert bleibt.“
 
Auch die Große Koalition wolle die Situation der Hebammen verbessern und für eine angemessene Vergütung sorgen, erklärte Bundestagsabgeordnete Barbara Woltmann. Die seit Jahren bestehende Haftpflichtproblematik für freiberuflich in der Geburtshilfe tätige Hebammen müsse ebenfalls weiter entschärft werden.



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